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Presseberichte 2014

 

Hier veröffentlichen wir die Presseberichte von verschiedenen Einsätze.

 

 

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Einsatznr.:
Datum
Einsatz
54-2014  2.12.2014 Gebäudebrand mit Explosionsgefahr / Gimbsheim

 

 

 

Gimbsheim 02.12.2014

Großeinsatz wegen Brand und Granatenmeldung in Gimbsheim: Evakuierung mittlerweile aufgehoben

Von Manfred Janß

GIMBSHEIM - Der Brand eines Schuppens im rheinhessischen Gimbsheim (Kreis Alzey-Worms) hat am Dienstagnachmittag einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften ausgelöst und die rund 3.000 Einwohner zählende Altrheingemeinde in helle Aufregung versetzt.

 

 

 

Die Löscharbeiten in Gimbsheim. Foto: photoagenten/Ben Pakalski

 

 

Von Nachbarn hatten Polizei und Feuerwehr erfahren, dass in dem Schuppen des Anwesens mitten in der Ortslage Gewehrmunition sowie eine Granate lagerten. Nachdem das Feuer kurz vor 17 Uhr gelöscht war und der ebenfalls alarmierte Kampfmittelräumdienst die Granate im Brandschutt entdeckt hatte, stellte sich jedoch heraus, dass es sich um eine Übungsgranate aus Aluminium handelte, die in der Hitze ebenso verschmort war wie die Munition. Wie die Munition dorthin gekommen ist und wem sie gehört, darüber gibt es derzeit nur Spekulationen. Als Brandursache hatte sich ein Mülleimer, der im Schuppen stand, herausgestellt. Er war aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.


 

Evakuierung um 18.30 Uhr aufgehoben

Wegen der akuten Explosionsgefahr mussten zuvor die Anwohner in einem Umkreis von 300 Metern ihre Häuser verlassen. Sie konnten ab etwa 18.30 Uhr zurück in ihre Häuser und Wohnungen. Die rund 350 Menschen, darunter viele Ältere und auch Bettlägerige, wurden bis dahin in der gemeindeeigenen Niederrheinhalle vom Deutschen Roten Kreuz versorgt. Die Polizei hatte die Ortseingänge der Gemeinde bis zur Entwarnung aus Sicherheitsgründen abgeriegelt.

Gegen 13.40 Uhr waren die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Eich alarmiert worden. Zunächst hieß es, ein Nebengebäude eines Anwesens in der Rathenaustraße sei in Brand geraten und das Feuer habe bereits auf das direkt angebaute Wohnhaus übergegriffen. Vor Ort erfuhren die Einsatzkräfte von der Munition und dem Sprengsatz, die sich in dem brennenden Schuppen befinden sollen. Nachbarn hatten erzählt, der Großvater des Hausbesitzers habe dort schon vor Jahrzehnten eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg deponiert.

Brand um 15 Uhr unter Kontrolle

Aus Sicherheitsgründen waren sofort die Evakuierung der umliegenden Gebäude angeordnet und der Kampfmittelräumdienst verständigt worden. Vor allem, weil zu der Zeit noch immer nicht klar war, um welche Art Sprengsatz es sich handelte und wie gefährlich er womöglich ist. Die Polizei rückte außerdem mit Verstärkung an, um den reibungslosen Verlauf der Evakuierung sicherzustellen.

Kurz nach 15 Uhr berichtete die Feuerwehr, der Brand sei unter Kontrolle, das Feuer habe nicht auf das Wohnhaus übergegriffen. Es sei zwar in Mitleidenschaft gezogen, aber nicht beschädigt worden. Die restlichen Glutnester bekämpfte die Feuerwehr mit Löschschaum. Der Schuppen brannte völlig aus, die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.

 

Quelle: Wormser Zeitung

 

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Link zum Video: Wormser Zeitung , Kreuznach 112

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Einsatznr.:
Datum
Einsatz
52-201427.11.2014Umgestürtzter LKW B9 / Alsheim

 

 

 

Lkw kippt auf B9 zwischen Alsheim und Mettenheim um - Straße vier Stunden gesperrt

Von Andreas Trapp

ALSHEIM / METTENHEIM - Ein Lkw-Unfall hat am Donnerstagabend gegen 21.35 Uhr für eine vierstündige Vollsperrung der B9 zwischen Alsheim und Mettenheim gesorgt.

 

 

 

Der umgekippte Lkw auf der B9. Foto: Kreuznach112.de

 

 

Wie die Polizei in Worms berichtete geriet der in Richtung Süden fahrende Lkw wohl aus Unachtsamkeit des Fahrers gegen die rechte Leitplanke und daraufhin ins Schleudern. In der Folge kippte die Zugmaschine auf die rechte Seite und rutschte in einen Weinberg neben der Fahrbahn. Ersten Erkenntnissen zufolge war der Lkw zu schnell unterwegs.


 

Fahrer leicht verletzt

53 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Eich, Gimbsheim, Alsheim und Guntersblum reinigten die Fahrbahn von ausgelaufenem Sprit. Den entstandenen Schaden beziffert die Polizei auf 40.000 Euro.

Der 51-jährige Fahrer, der sich eigenständig aus dem Führerhaus befreien konnte, wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

 

Quelle: Allgemeine Zeitung

 

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Link zum Video: Kreuznach 112

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Einsatznr.:
DatumEinsatz
46-201414.09.2014Nach VU, Einsatzstelle ausleuchten

 

 

 

Tödlicher Unfall auf der B9 zwischen Mettenheim und Alsheim - Fußgänger von Autofahrer erfasst

Von Manfred Janß

VG EICH - In der Nacht zum Sonntag ist ein 19-jähriger Guntersblumer bei einem Verkehrsunfall auf der B9 so schwer verletzt worden, dass er wenig später im Krankenhaus gestorben war. Er war zu Fuß unterwegs gewesen.


 

Gegen 0.45 Uhr fuhr ein 20-Jähriger mit seinem Wagen mit Ludwigshafener Kennzeichen Richtung Mainz. Zwischen den Abfahrten Mettenheim und Alsheim erfasste er den Guntersblumer, der seinen Wohnsitz in Mannheim hat. Der Autofahrer gab an, dass der Fußgänger unvermittelt vor ihm aufgetaucht sei, er habe nicht mehr reagieren können.


 

Nach Auskunft der Polizei, die noch vor dem Rettungsdienst an der Unfallstelle eintraf, war der Autofahrer vollkommen nüchtern. Ob das Unfallopfer Alkohol getrunken hatte, ließ sich aufgrund seiner schweren Verletzungen nicht feststellen. Der Guntersblumer wurde lebensgefährlich verletzt ins Krankenhaus gebracht, wo er seinen Verletzungen später erlag. Laut Polizei war er bereits an der Unfallstelle nicht mehr ansprechbar. Die Feuerwehren aus Alsheim und Gimbsheim waren ebenfalls im Einsatz, um die Unfallstelle auszuleuchten.

 

Quelle: Allgemeine Zeitung

 

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Einsatznr.:
DatumEinsatz
43-201407.09.2014VU L438, PKW überlagen

 

 

 

Unfall auf L438 Richtung Alsheim: Auto überschlägt sich und prallt gegen Wasserspeicher

Von Sandra Dörr

ALSHEIM - Ein spektakulärer Unfall hat sich am Sonntagmorgen in Alsheim ereignet. Die Bilanz: ein fliegendes Auto, 75.000 Euro Schaden und ein lausiger Fluchtversuch mit knapp zwei Promille.

 

 

 

Das Auto ist gegen einen Wasserspeicher gefahren.

Der PKW-Fahrer konnte sich befreien. Foto: Polizei

 

 

Gegen 10.15 Uhr am Sonntagmorgen hatte es der 42-jährige Mercedesfahrer aus Dorn-Dürkheim wohl etwas eilig, als er auf der L438 in Richtung Alsheim unterwegs war. Etwa 500 Meter vor dem Ortseingang verlor er nach einer Rechtskurve die Kontrolle über seinen Wagen und prallte mit der rechten Fahrzeugseite gegen die angrenzende Böschung, schleuderte über die Gegenfahrbahn und fuhr dort in eine dort Regenrinne, an deren Ende sich unglücklicherweise ein einbetonierter Gullideckel befindet.


 

Durch die Wucht des Aufpralls in die Luft katapultiert, überschlug sich der Mercedes mehrmals und schlug seitlich mit dem Unterboden voran gegen den Alsheimer Wasserbehälter, der glücklicherweise außer Betrieb ist. Das Fahrzeug blieb auf der linken Seite liegen.


 

Kennzeichen abmontiert

Der Fahrer hatte dabei Glück im Unglück. Trotz seiner 1,81 Promille, wie später ein Bluttest ergab, war ihm scheinbar klar, dass er nach dem Unfall einige Probleme bekommen wird. Er befreite sich durch das Schiebedach – montierte die Kennzeichen seines roten Mercedes ab und flüchtet zu Fuß. Allerdings kam die Polizei dem 42-Jährigen mit Hilfe einiger Bürger und des Rettungsdienstes recht schnell auf die Spur und konnte ihn in Alsheim stellen.

Der Mann hatte nur leichte Schnittwunden erlitten und kam zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs – und Fahren ohne Fahrerlaubnis, denn einen gültigen Führerschein hatte er nicht.

Der Wasserspeicher wurde durch den Unfall erheblich beschädigt. Das ist komplett verschoben, einzelne Betonsteine, jeder an die 500 Kilo schwer, wurden aus dem Mauerwerk geschleudert. Die Schadenshöhe schätz die Polizei auf etwa 75.000 Euro. Die L438 musste für die Unfallaufnahme in beide Richtungen gesperrt werden. Zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen kam es jedoch nicht.

 

Quelle: Allgemeine Zeitung

 

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Einsatznr.:
DatumEinsatz
23-201404.07.2014

PKW Brand B9 / Alsheim

 

 

 

 

B9: Fahrerin steckt sich trotz Gasgeruchs nach Tankstopp Zigarette an - Verpuffung im Auto

ALSHEIM - Mit Verbrennungen in eine Klinik eingeliefert wurde ein Frau aus Uelversheim, die sich trotz Gasgeruchs nach einem Tankstopp an der B9 im Auto eine Zigarette ansteckte.


 

Sie hatte nach einem Tankstopp bei Alsheim seltsame Motorgeräusche und Gasgeruch in ihren gasbetriebenen Auto wahrgenommen. Sie stoppte darauf auf der Bundesstraße B 9 - und steckte sich als erstes eine Zigarette an.

Folge war eine Verpuffung im Wagen, wie die Polizei Worms am Sonntag über das Geschehen vom Freitag berichtete. Die 46 Jahre alte Frau erlitt Verbrennungen an Händen und Schulter, am Wagen entstand durch das Feuer erheblicher Sachschaden, die B9 war für eine Dreiviertelstunde gesperrt.

Die Verletzte wurde in eine Klinik in Ludwigshafen eingeliefert. Ihre Beifahrerin hatte mehr Glück, sie kam mit dem Schrecken davon. Als die Fahrerin zur Zigarette griff, war sie ausgestiegen, um den Tankstutzen zu prüfen. Ein Fachbetrieb soll nun den Wagen untersuchen.

 

Quelle: Wormser Zeitung

 

 

 

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Freiwillige Feuerwehr Alsheim  |  062496333